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Blähbauch im Advent: 7 sanfte SOS-Tricks

7 einfache Advents-Tricks gegen Blähbauch – ohne Verzicht, mit warmen Mahlzeiten, Genuss und entspanntem Bauchgefühl.





Kennst du das, du Liebe?

Tagsüber Meeting-Marathon, abends Weihnachtsmarkt, Plätzchen im Büro – und dein Bauch macht dicht. 🍪🎄Die Hose spannt, du fühlst dich aufgebläht, schwer und irgendwie „nicht mehr du selbst“. Gleichzeitig willst du aber die Adventszeit genießen und nicht in der Ecke mit Kräutertee und Verzicht sitzen. In diesem Artikel schauen wir liebevoll auf deinen Bauch, erklären kurz, warum gerade jetzt die Luft drin ist – und ich gebe dir 7 sanfte SOS-Tricks, die du direkt heute ausprobieren kannst. Ohne Radikal-Diät, ohne schlechtes Gewissen.



Warum dein Bauch im Advent besonders sensibel reagiert



Mehr Zucker, mehr Fett, mehr „durcheinander“

Im Advent kommt oft alles zusammen:

  • Süßes (Plätzchen, Lebkuchen, Schokolade)

  • Fettiges (Raclette, Gänsebraten, Käseplatte)

  • Alkohol (Glühwein, Sekt, Feierabendwein)

Dein Darm liebt Rhythmus und Einfachheit. Im Advent bekommt er aber eher ein kunterbuntes Durcheinander – mal zu viel, mal zu spät, mal zu schnell.


Das kann zu Gärprozessen im Darm führen. Ergebnis: Luft, Druck, Blähbauch.

Stress + Verdauung = schlechte Kombi

Dazu kommt: Du funktionierst auf Hochleistung – Jahresabschluss, Familie, Geschenke, To-do-Listen.Wenn du im Stressmodus bist, schaltet dein Nervensystem auf „Überleben“, nicht auf „Verdauen“. Der Körper schickt Energie in Kopf, Herz und Muskeln – aber nicht in den Bauch. Verdauung läuft dann nur auf Sparflamme.

Hormone spielen mit

Ab 45+ verändern sich die weiblichen Hormone. Östrogen und Progesteron schwanken, Wasser wird leichter eingelagert, die Verdauung wird träger. Das macht deinen Bauch noch empfindlicher für Zucker, Fett und Stress.



7 sanfte SOS-Tricks gegen Blähbauch im Advent



1. Der 1-Teller-Trick auf dem Weihnachtsmarkt

Statt von Stand zu Stand „nebenbei“ zu essen, nimm dir innerlich einen Teller:

  • Entscheide dich bewusst für 1–2 Lieblingsspeisen

  • Iss sie in Ruhe (so gut es geht), nicht im Dauer-Snacking-Modus

  • Hör auf, wenn dein „Teller“ voll ist – nicht, wenn du platzt


So bekommt dein Verdauungssystem eine klare Aufgabe statt Dauerbeschuss.

2. Warm starten – kalt beenden

Dein Bauch liebt Wärme:

  • Starte den Tag mit einem warmen Getränk (z. B. heißes Wasser mit etwas Zitrone oder Kräutertee)

  • Frühstück: lieber Haferbrei, Rührei oder warme Suppe statt kaltes Weißbrötchen

  • Kalte Rohkost und Eis lieber später am Tag, nicht morgens im Stress

Wärme entspannt die Darmmuskulatur und unterstützt die Verdauung.

3. 5-Minuten-Kau-Ritual

Du bist busy – ich weiß. Aber: Schnell essen ist wie „Schlingen im Sprint“. Dein Bauch muss dann doppelte Arbeit leisten.Teste diese kleine Übung:

  • Bei der ersten Mahlzeit des Tages:

    • Lege das Besteck nach jedem Bissen kurz hin

    • Kauen, bis das Essen wirklich weich ist

    • Einmal bewusst atmen, bevor du den nächsten Bissen nimmst

5 Minuten bewussteres Kauen können deinen Blähbauch über den Tag deutlich reduzieren.

4. Bauchfreundliche Kombis wählen

Was hilft:

  • Suppe + Hauptgang, statt Brotkorb + Vorspeise + Hauptgang + Dessert

  • Stärkearme Beilagen (z. B. Ofengemüse) statt riesige Mengen Brot & Nudeln

  • „Sichere Happen“ auf dem Weihnachtsmarkt: Maronen, Mandeln, Ofenkartoffel, Gemüsesuppe

Dein Darm dankt dir, wenn nicht alles gleichzeitig kommt.

5. Zwischendurch trinken – aber nicht übertreiben

  • Trinke zwischen den Mahlzeiten, nicht literweise direkt zum Essen

  • Wasser oder ungesüßter Tee sind perfekt

  • Glühwein: Genieße ihn langsam wie ein kleines Ritual, nicht wie ein Durstlöscher

So verdünnst du die Verdauungssäfte nicht zu sehr und vermeidest zusätzliches Völlegefühl.

6. 10-Minuten-Bauchspaziergang nach dem Essen

Nach dem Essen direkt aufs Sofa? Der Klassiker – aber leider Blähbauch-Förderprogramm.

Besser:

  • 10 Minuten spazieren gehen (auch drinnen in der Wohnung möglich)

  • Schultern lockern

  • Tief in den Bauch atmen

Bewegung bringt den Darm in Schwung und hilft, dass sich Luft nicht so staut.

7. Abends: Bauch entlasten statt vollstopfen

Ganz ehrlich: Die meisten Bäuche explodieren abends.Frage dich:

  • „Brauche ich jetzt wirklich noch etwas – oder bin ich eigentlich nur müde?“


    Ideen für bauchfreundliche Abend-Alternativen:

  • Leichte Gemüsesuppe

  • Warmes Haferporridge

  • Gedünstetes Gemüse mit etwas Eiweiß (Fisch, Ei, Tofu)

Und wenn du doch mal „über die Stränge“ schlägst: Nicht schimpfen, sondern am nächsten Tag sanft gegensteuern.



Alltagsszenario: Dein typischer Adventstag



Stell dir vor:

  • Morgens: Meeting, ein Kaffee, kein Frühstück → Magen leer, Stress hoch.

  • Mittags: Schnell Pasta am Schreibtisch → wenig gekaut, viel Zucker, viel Stärke.

  • Nachmittags: Plätzchen-Teller im Büro → nebenbei essen.

  • Abends: Weihnachtsmarkt mit Freundinnen → Glühwein, Raclette, Crêpe.



Kein Wunder, dass dein Bauch am Ende des Tages rebelliert.

Wenn du aus diesem Tag nur 2–3 der SOS-Tricks einbaust – z. B. warm starten, 1-Teller-Trick abends, 10 Minuten gehen – wird dein Bauch schon spürbar entspannter reagieren.



Das nimmst du heute mit

  • Dein Bauch reagiert im Advent besonders sensibel auf Zucker, Fett, Durcheinander & Stress.

  • Kleine Änderungen (warm starten, bewusster essen, 1-Teller-Trick) haben große Wirkung.

  • Bewegung nach dem Essen ist ein Verdauungs-Booster.

  • Du musst nicht verzichten – nur etwas bewusster wählen.

  • Ein liebevoller Umgang mit dir selbst ist das beste Anti-Blähbauch-Programm. 💚



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